29. November 2017

Kurzfilm „RAW“ der 7B

 

Pepi: Wer hatte die Ideen zum Film?
Tünde: Ich wurde von einem Musikvideo mit dem Titel „Easy“ von der Band „Sun Lux“ inspiriert, besonders für die Schwarz-Weiß-Szenen.  Anschließend gab es eine Klassendiskussion, bei der wir auf die eigentliche Geschichte unseres Kurzfilms gekommen sind.

Pepi: War es schwierig, sich auf drei Menschenrechte zu einigen?
Tünde: Im Grunde genommen war es nicht schwer, da wir uns zuerst auf die Schwarz-Weiß-Szenen konzentriert haben und dadurch erst aus der Symbolik dieser Szenen die Idee zu den verletzten Menschenrechten entwickelt haben.
Erik: Neben dem Recht auf Privatsphäre, Meinungsfreiheit und gewaltfreie Kindheit ist noch ein viertes Recht eingebaut. Mit dem Namen „RAW“ haben wir uns nämlich auf den englischen Ausdruck „raw footage“ bezogen, was die Bezeichnung für ein ungeschnittenes Video ist. Damit sprechen wir auch die Pressefreiheit an, weil es uns bei dem Film darum ging, die unzensierte Geschichte eines Menschen zu zeigen.

Pepi: Warum sind euch genau diese so wichtig?
Tünde: Wie bereits erwähnt, haben wir uns zuerst an der Symbolik der Schwarz-Weiß-Szenen orientiert und die eigentliche Menschenrechte der Story angepasst.
Erik: Durch die Umstände beeinflusst hatten wir automatisch das Schulleben eines Jugendlichen im Hinterkopf und beziehen uns deshalb im Film eher auf für Jugendliche relevante Menschenrechte.

Pepi: Wer hat den Film gedreht und geschnitten?
Erik: Ich, da ich die nötige Ausrüstung dazu hatte und mich in meiner Freizeit auch gerne damit beschäftige.

Pepi: Was war euch bei der Gestaltung besonders wichtig?
Erik: Die Schwarz-Weiß-Szenen waren uns zunächst sehr wichtig. Tünde und ich haben uns schon gleich am Anfang darauf geeinigt, dass es ein Stummfilm sein sollte, da wir Wert daraufgelegt haben, dass genug Platz für individuelle Interpretation bleibt.
Tünde: Generell waren uns die ästhetischen Elemente sehr wichtig.

Interview von Valentina Friesinger (1c)